Schafstall Bad Essen

 "TRANSIT - aus der mitte geschleudert"

Lutz Edgar Felsmann, Informelle Malerei
Jürgen Moldenhauer, Stahlskulpturen

 

 

  

Virtueller Rundgang

Da Besichtigungen aufgrund der aktuell geltenden Corona-Regelungen des Bundes für Museen und Veranstaltungen derzeit leider nicht möglich sind, haben wir für Sie einen virtuellen Rundgang durch die Ausstellung erstellt. Zum starten, klicken Sie einfach auf das Bild. Wir wünschen viel Vergnügen.

 

 
Lutz Felsmann 

 Der 1952 in Münster geborene Maler, Grafiker und Objektemacher, Lutz Felsmann lebt und arbeitet im eigenen Atelier in Syke. In dieser Ausstellung zeigt er informelle Malerei, zum Teil großformatige Arbeiten in Öl und Acryl auf Leinwand. Als Schüler lernter während einer Ausstellung in Münster Emil Schumacher, einen der wichtigsten Künstler der deutschen Nachkriegsabstraktion, kennen. Dessen kraftvoller Einsatz von Farbe und das Loslösen vom Gegenständlichen hat Felsmann sehr beeindruckt. Nach dem Design-Studium mit Schwerpunkt „Visuelle Kommunikation“ widmet er sich verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen. Das Entwickeln von Objekten, Zeichnungen in schwarz/weiß und Arbeiten mit Öl und Acryl sind für ihn eine Herausforderung. Der Einsatz von Farbe hat für ihn große Bedeutung. „Farbe ist für ihn sichtbares Signal seiner inneren Einstellung gegenüber der Welt. Und mit der Farbe Blau, hat er schließlich die Bühne für seine Themen und den Resonanzraum für seine malerischen Inszenierungen gefunden.... Er blendet die Form bis auf chiffreartige Hinweise auf Identifizierbares aus, um dafür Farbe als Träger für Klang und Raum einzusetzen.“ ( Dr.(mult.) Wolfgang Griese, Kulturbeirat des Landkreises Diepholz)

 

Bildergalerie

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Jürgen Moldenhauer

Jürgen Moldenhauer, geboren 1951 in Emmendingenist vertreten mit Stahlfaltungen, Drahtobjekten, Beton-Glas-Arbeiten und seismografischen Zeichnungen. Nach einer handwerklichen Grundausbildung absolviert er ein Studium der Sozialarbeit. Schon während des Studiums setzt er sich mit unterschiedlichen künstlerischen Positionen - Künstlerhaus Bethanien, Berlin - auseinander. Diese Erfahrungen weisen ihm den Weg zum künstlerischen Einsatz von Werkstoffen. Auf eigens dafür entwickelten Apparaturen beginnt er Stahlblech zu falten. Es entstehen vielfältige Abzweigungen und Abknickungen von der aufgefalteten Bahn bis zum mehr oder weniger umschlossenen Vieleck in immer komplexeren ästhetischen Formen. Seine Drahtobjekte knüpft er aus endlos gebogenem und geknicktem Draht und montiert sie vor Ort. Sie wirken in den Raum hinein und definieren ihn neu. Das Zusammenspiel mit den Schatten, die sie an die Wand oder auf den Boden zeichnen, zaubert eine faszinierende Raumsituation. Die Betonobjekte lässt Moldenhauer in einen Dialog mit der Umgebung treten. Er gestaltet sockelartige Gebilde, durchzogen von Kanälen und Adern, integriert Einschlüsse, lässt Absplitterungen zu oder umrahmt mit glatten Wänden; die Oberflächen sind mit Glas versiegelt. Jürgen Moldauer wohnt und arbeitet im eigenen Atelier in Bremen.

 
Beide Künstler können auf zahlreiche Ausstellungen zurückblicken.
 
Ausstellungsdauer: Samstag, den 8. Mai bis Sonntag, den 20. Juni 2021