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vom 30. Mai bis
zu den Bildern der Ausstellungseröffnung
Während des Ausstellungszeitraumes finden weitere Veranstaltungen zum Thema statt Hier können Sie die Übersicht als pdf-Dokument herunterladen |
„Anderwelt“ Bert Strebe, Fotograf und langjähriger Redakteur der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, hat im Frühjahr 2026 einen Bildband mit 24 schwarz-weiß Aufnahmen von Menschen herausgebracht, die Angehörige verloren haben. Zu den Aufnahmen haben die Angehörigen selbst Texte geschrieben. Diese Bilder mit den dazugehörigen Texten stellt Bert Strebe jetzt im Schafstall aus. In Verbindung mit den Texten geben die Bilder der Hinterbliebenen tiefe Einblicke in den ganz persönlichen Umgang mit Verlust und Trauer, mit Loslassen, Überwindung von Schmerz und das Leben danach. Und darum, dass die Verstorbenen nicht einfach verschwunden sind. Als Titel wählte Bert Strebe „ANDERWELT“ – in der keltischen Mythologie das Reich der Toten – dieses ist von der Welt der Lebenden jedoch nicht scharf abgegenzt. Diese Ausstellung gibt Einblicke in verletzte oder verheilende Seelen. Und sie zeigt, was die Hinterbliebenen mit den Verstorbenen über den Tod hinaus verbindet. Ausstellungseröffnung: Der Schafstall ist donnerstags bis sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet |
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Bestattungskultur im Wandel – gestern, heute, morgen ist das Thema der Veranstaltung im Schafstall Bad Essen am Sonntag, 21.Juni um 12.30Uhr im Schafstall Bad Essen. Es ist noch nicht so lange her, dass es „feste“ Abläufe für Bestattungen gab. Seit einigen Jahren jedoch hat sich vieles verändert, alles ist offener und freier geworden, aber wohl auch unübersichtlicher. Und die Entwicklung geht weiter. Nur einige Aspekte zur aktuellen Situation: Während früher eine kirchliche Bestattung mit Trauerpredigt selbstverständlich war, hält heute auch mal ein Trauerredner oder eine gute Freundin die Trauerrede. Schwarz als Trauerfarbe ist manchmal ausdrücklich nicht erwünscht. 80% der Bestattungen in Deutschland sind aktuell Urnenbestattungen. Die Friedhöfe verändern sich, Familiengräber werden aufgelöst, es gibt immer mehr Freiflächen. Viele entscheiden sich für eine Waldbestattung. Auch eine Seebestattung ist nicht mehr ungewöhnlich, oder warum nicht im Rhein, den man schon im Leben geliebt hat? Die Friedhofsverwaltungen sind auf der Suche nach guten Gestaltungen für Urnengräber. Es gibt Überlegungen, die Asche eines Verstorbenen mit nach Hause zu nehmen und im eigenen Garten zu bestatten. Nicht jede Bestattung ist eine „Trauerveranstaltung“ sondern auch ein letztes kleines Fest, bei dem man sich an den /die Verstorbene erinnert. Wie reagieren die Friedhofsverwaltungen darauf? Worauf müssen sich die Bestatter einstellen? Was bedeuten die „freien“ Bestattungen für die Kirchen? Was macht das mit den Friedhöfen, werden sie zu Parkanlagen? Die Veranstaltung gibt mit dem Einstiegsreferat der renommierten Bestattungsforscherin Frederike Dirks aus Hamburg einen Überblick über alle, auch die neuesten, Entwicklungen. Anschließend tauschen sich Monika Stallmann, Pastorin i.R., Lara Pfeifer vom Bestattungshaus Nordsieck und Barbara Schlenger vom Ruheforst Schloss Hünnefeld aus, moderiert wird das Podiumsgespräch von Annette Ludzay vom Kunst- und Museumskreis Bad Essen e.V. und natürlich können die Besucher Fragen stellen. Danach kommt man bei einem Imbiss und Getränken mit den Referenten und untereinander locker ins Gespräch. Das alles in der Atmosphäre der aktuellen Ausstellung „ANDERWELT“ des Fotografen Bert Strebe. Für eine gute Vorplanung bitte anmelden bei der Tourist-Info Bad Essen, touristik@badessen.de oder 05472/94920. Fragen auch unter 016098073659 oder aludzay@posteo.com. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Ein großer Dank gilt dem Kulturbüro des Landkreises Osnabrück für die Unterstützung dieser Veranstaltung. Hier können Sie die Einladung zur Veranstaltung als pdf-Dokument herunterladen |
Programm für das Benefiz-Konzert am 06.06.2026
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das neue Progamm für 2026als pdf zum herunterladen
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Öffnungszeiten
Der Schafstall ist donnerstags bis sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet
(während einer laufenden Ausstellung)
Der Bad Essener Kunst- und Museumskreis e.V. finanziert sich grossteils durch Spenden.
auf das Konto: Kunst- und Museumkreis Bad Essen e.V.
IBAN: DE 51 2655 0105 0002 0421 90
BIC: NOLADE22XXX
Verwendungszweck: Spende


